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„Defi“ im Kasten

 Raiffeisenbank investiert in modernen Lebensretter

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Mehr als 150 000 Personen sterben in Deutschland jährlich am plötzlichen Herztod. Mit einer guten Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem sofortigen Einsatz eines Defibrillators könnten bis zu 75 Prozent der Betroffenen überleben. Diese Chance möchte die Raiffeisenbank Weiden nutzen und installierte jetzt auch in der Schirmitzer Filiale einen „Defi“.

Er soll in Notfällen nicht nur bei Mitarbeitern und Kunden zum Einsatz kommen, sondern auch Passanten auf der Straße retten. Aufbewahrt wird das kleine Gerät in einem Wandkasten, der im Selbstbedienungsbereich der Filiale montiert ist und rund um die Uhr in Anspruch genommen werden kann.

„Mit unserem Engagement wollen wir die flächendeckende Vorhaltung dieser Lebensretter in unserer Region vorantreiben“, so Geschäftsstellenleiter Gerhard Haberl bei der Begrüßung der Vereinsvertreter und Gemeinderatsmitglieder in der Zweigstelle. Nach seiner Aussage haben oder werden auch die 20 weiteren Raiffeisen-Filialen ein solches Gerät erhalten. Mehr als 35 000 Euro investiert das Geldinstitut.

 

Zweiter Bürgermeister Josef Robl lobte die Initiative. „Je mehr solche Geräte vorhanden sind, um so mehr kann auch geholfen werden.“ Sebastian Hartl von der Marketing-Abteilung des Geldinstituts erklärte dann den Besuchern den Lebensretter, der rund 2000 Euro kostet.

Bei dem „Defi“ handelt es sich um ein kleines, tragbares und batteriebetriebenes Gerät, das den Herzrhythmus des bewusstlosen Patienten auswertet und dem Ersthelfer bei Notwendigkeit auffordert, einen Elektroschock auszulösen. „Die Bedienung kann ohne Gefahr auch von Laien durchgeführt werden“, erklärte Hartl.

Quelle: „Der Neue Tag

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