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Archiv für Juni, 2013

Schirmitzer Dorffest ein voller Erfolg

18. Juni 2013

Dorffest Schirmitz

Das Dorffest in Schirmitz war wie schon im Vorjahr ein voller Erfolg. Bis spät in die Nacht schlenderten die zahlreichen Gäste über die Schirmitzer Hauptstraße und ließen sich an den Ständen der Vereine die verschiedensten Leckereien schmecken.

Auch am Stand der Jungen Union Schirmitz tummelten sich die Festbesucher. Zur fetzigen Musik konnte man es sich gut gehen lassen. Neben Steaks vom Grill und Zoiglbier gab es für die kleinen Besucher kostenloses Popkorn. Bis lange nach Mitternacht herrschte beim JU Stand ausgelassene Stimmung und die JU-Mitglieder um den 1. Vorsitzenden Ernst Lenk jun. mussten sich am Grill und Ausschank schwer ins Zeug legen. Erst in den Morgenstunden waren die letzten Aufräumarbeiten des gelungenen Festes beendet. Wir freuen uns schon auf das Dorffest im nächsten Jahr.

JU Schirmitz

CSU nominiert Ernst Lenk junior

6. Juni 2013

JU-Vorsitzender soll Nachfolge des nicht mehr kandidierenden Karl Balk als Bürgermeister antreten

NominierungDie CSU tritt mit JU-Chef Ernst Lenk junior (Vierter von links) als Bürgermeisterkandidat zur Kommunalwahl 2014 an. Amtsinhaber Karl Balk (Dritter von links) verzichtete auf eine weitere Wahlperiode. CSU-Vorsitzender Markus Dobmeier (Zweiter von rechts) gratulierte Lenk zur einstimmigen Nominierung. Mit ihm freuten sich die stellvertretenden CSU-Vorsitzenden Wolfgang Gorny und Anna Schinhammer, stellvertretender Landrat Andreas Meier sowie stellvertretender Bürgermeister Josef Robl (von links). Bild: du

Schirmitz. (du) Die CSU hat am Dienstag in der Kegelbahn-Gaststätte Weichen für die Zukunft gestellt und zugleich einen Generationswechsel eingeleitet. Sie nominierte einstimmig JU-Vorsitzenden Ernst Lenk junior als Bürgermeisterkandidaten. Er soll 2014 die Nachfolge von Karl Balk antreten, der auf eine weitere Amtszeit verzichtete. Balk zog nach jeweils 15 Jahren als zweiter und erster Bürgermeister ein erfreuliches Resümee.

Zu der mit Spannung erwarteten Nominierungsversammlung war über die Hälfte der Mitglieder gekommen. Vorsitzender Markus Dobmeier betonte, dass sich die CSU immer für das Ziel eingesetzt habe, unermüdlich für das Wohl der Bürger und die positive Weiterentwicklung des Ortes zu arbeiten. Dies sei auch die Vorgabe für die Arbeit im Gemeinderat gewesen. „Auf den Fundamenten, die Alfons Bock von 1960 bis 1998 und Karl Balk von 1984 bis heute als Bürgermeister gelegt haben, will die Partei weiter am Erfolg für die Gemeinde Schirmitz mitarbeiten.“

Gestalten statt verwalten

Die CSU werde einen Kandidaten für das Bürgermeisteramt aufstellen, der weitere positive Impulse für die Bürger und die Kommune setzen soll. „Agieren und nicht reagieren, gestalten und nicht verwalten, miteinander und nicht gegeneinander – dies sollen auch weiterhin die Leitlinien unserer Arbeit sein“, unterstrich Dobmeier. „Wir haben angepackt und die Gemeinde Schirmitz in eine gute Zukunft geführt“, umriss Bürgermeister Balk seinen Rückblick. Er habe mit hervorragenden Mitstreitern Weichenstellungen vornehmen können. Rechtzeitig, so der Rathauschef, habe er dem CSU-Vorstand seine Entscheidung mitgeteilt, ab 2014 nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters zur Verfügung zu stehen. „Ich werde bis zu meiner Pensionierung 2018 wieder voll in meinen Beruf als Lehrer zurückkehren. Ich denke, jeder kann nachvollziehen, dass die Doppelbelastung irgendwann an die Substanz geht.“
Bei der Suche nach einem neuen Bewerber für den Chefsessel im Rathaus seien viele Gespräche notwendig gewesen, keiner habe sich die Entscheid ng leicht gemacht, erläuterte Dobmeier. „CSU-Vorstand und Fraktion stehen geschlossen hinter Lenk junior. Mit 27 Jahren hat er bereits bewiesen, dass er von sich begeistern und überzeugen kann.“ Lenk habe 2008 die Führung der JU im Ort übernommen und auch auf JU-Kreisebene Flagge gezeigt.

Der Bürgermeister-Aspirant betonte, dass er die Motivation und den Willen besitze, sich das notwendige Wissen für die kommunalpolitische Führungsarbeit anzueignen. Dem Polizeibeamten ist nach seinen Worten auch klar, dass der angestrebte Posten eine enorme berufliche Veränderung bedeute. „Ich bin gewillt, diese Veränderung in Kauf zu nehmen. Im Falle eines Wahlsieges werde ich meinen Dienstort und meine Arbeitszeiten so anpassen, dass ich dem Amt des Bürgermeisters in vollem Umfang gerecht werden kann“, versprach Lenk.

Den Kopf gebrauchen

Stellvertretender Landrat Andreas Meier erkannte sich in Lenks Worten selbst wieder. 2001 sei er in der gleichen Situation gewesen, als er mit 23 Jahren Bürgermeisterkandidat geworden sei. Lenk habe heute noch bessere Voraussetzungen. „Man muss nicht ein Alter von 45 Jahren haben, um eine Karriere als Bürgermeister zu starten.“ Schon junge Menschen übernähmen Verantwortung in der Politik.
„Man braucht den gesunden Menschenverstand, eine gefestigte Basis in der Partei und die Unterstützung einer guten Verwaltung.“ In der Aussprache lobten namentlich Stefan Lang, Thomas Sommer (Kirchenstraße), Claudia Völkl, Wolfgang Gorny und Herbert Wolf die couragierte und sachliche Vorstellung des Kandidaten und sagten ihre volle Unterstützung zu. „Wir stehen alle geschlossen hinter dir“, bekräftigte Dobmeier. Die Wahl des Bewerbers erfolgte geheim. Von den 28 Stimmberechtigten votierten 27 für Lenk, einer enthielt sich.

Zur Person

Ernst Lenk wurde in Weiden geboren und ist im Elternhaus in Schirmitz aufgewachsen. Er wird in Kürze 27 Jahre alt, ist ledig und von Beruf Polizeibeamter. Die Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst absolvierte er in Sulzbach-Rosenberg. Dort verrichtete er seinen Dienst bis zur Versetzung im September 2006 nach Dachau. Seit März 2008 ist er bei der Polizei in Nürnberg tätig. Die vergangenen Monate durchlief Lenk ein Förderprogramm für den Aufstieg in den gehobenen Dienst. „Ich bin beruflich gefestigt, und mein Job macht mir wahnsinnig Spaß“, bekennt er. Den Wohnort hat Lenk aber nie von Schirmitz wegverlagert. Fast täglich pendelt er nach Nürnberg. „Ich bin in Schirmitz aufgewachsen und mit Schirmitz verwachsen.“
Lenk war zehn Jahre in seinem Heimatort Ministrant, spielte bei der SpVgg in der Jugend und in der „Ersten“ Fußball und gehört seit fünf Jahren als Aktiver der Feuerwehr an. Sein politisches Engagement startete er im Juli 2000 mit dem Eintritt in die Junge Union, die er seit fünf Jahren als Vorsitzender leitet. Seitdem ist er auch CSU-Mitglied.

Quelle: „Der Neue Tag“

http://m.oberpfalznetz.de/zeitung/127/3714402/

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Ernst Lenk, JU Schirmitz, Politik