Berlinfahrt

Berlinfahrt Am Freitag, den 19. Juni, machten sich auf Einladung von Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht 3 JU-Mitglieder aus Schirmitz zusammen mit 47 weiteren Reisefreunden am frühen Morgen auf den Weg nach Berlin.

Neben dem Bürgermeister und Ehrenvorsitzenden der JU Schirmitz Karl Balk, dem Ehrenvorsitzenden Markus Dobmeier, dem CSU Ortsvorsitzenden Wolfgang Gorny und CSU-Mitgliedern und Bürger aus Schirmitz war auch eine Gruppe vom CSU-Ortsverband Weiden Mitte mit dabei.

Um 06:00 Uhr startete man von der Pfarrkirche Schirmitz aus mit kurzem Zwischenstopp am Weidener Rathaus in die Bundeshauptstadt. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt durften sich die Reisenden an einer Rastanlage ein Frühstücksbuffet schmecken lassen, welches von Albert Rupprecht gesponsert wurde. Im Anschluss ging es auf dem direkten Weg weiter nach Berlin, wo man zur Mittagszeit eintraf. Nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant „R23“ stand der Besuch des Reichtags auf dem Programm.

Dort angekommen durfte man zunächst eine Stunde lang auf der Besuchertribüne des Plenarsaals einer Sitzung beiwohnen. Hier konnte man den Worten von Politikern aller Parteien lauschen und sich einen Eindruck davon machen, wie eine solche Sitzung, von der man in den Nachrichten oft nur Auszüge zu sehen bekommt, abläuft.

Im Direkten Anschluss traf man den CSU-Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht im Fraktionssitzungssaal der CSU. Hier berichtete Albert von seiner Tätigkeit in Berlin, von aktuellen Diskussionspunkten und er stand auch den Fragen der Zuhörer offen gegenüber. Das große Interesse der Gäste an den Berichten Rupprechts erklärt auch die Tatsache, dass der für diesen Programmpunkt vorgesehene Zeitraum mehr als überschritten wurde. Schließlich begab man sich auf das Dach des Reichstags, wo man sich für ein Gruppenfoto vor der gigantischen Glaskuppel positionierte.

Beim Gang über jene Glaskuppel konnten die Besucher einen wunderbaren Blick über Berlin genießen. Im Anschluss wurden die Zimmer im „Motel One Berlin Mitte“ bezogen und nach einer kurzen Pause besuchte man „Ziko’s Grill“, wo das Abendessen geplant war. Nach diesem machte man sich auf um das Berliner Nachtleben zu erkunden.

Nach dem Frühstück am Samstagmorgen folgte eine äußerst interessante Stadtrundfahrt. Neben zahlreichen Neubauten und historischen Gebäuden, durften die Reisenden viel über die Geschichte Berlins erfahren. So sah man den berühmten „Checkpoint Charly“, das Berliner Olympiastadion, Reste der Berliner Mauer und natürlich das Brandenburger Tor. Außerdem wurde ein Glockenturm besichtigt, wo der Eintrittspreis durch den CSU-Ortsverband gesponsert wurde.

Nach Abschluss der Stadtrundfahrt machten sich die Berlin-Besucher in Kleingruppen auf den Weg in die Innenstadt. Die JU’ler Ernst Lenk, Michael Dobmeier und Thomas Sommer machten sich zusammen mit zwei CSU-Mitgliedern und Gästen auf den Weg zum KaDeWe. Außerdem besichtigte man den Kurfürstendamm und das Holocaust-Denkmal. Unter den zahlreichen Betonklötzen befand sich eine eindrucksvolle Ausstellung, wo neben der bekannten Historie auch persönliche Schicksale und Briefe von Opfern des zweiten Weltkrieges zu lesen waren.

Nach dem Besuch dieser sehr bewegenden Ausstellung begab man sich zum Abendessen in „Veli’s Restaurant“ und im Anschluss zu den „Hackerschen Höfen“, wo man den Abend ausklingen lies.

Am letzen Tag der Berlinreise macht man sich nach dem Frühstück bereits um 08:15 Uhr auf den Weg zur Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen. Den Eintrittspreis übernahm dankenswerter Weise Albert Rupprecht. Hier wurde man ca. 1,5 Stunden von zwei früheren Insassen durch das ehemalige Stasi-Gefängnis geführt. Diese berichteten von ihrer Festnahme und den Abläufen im Gefängnis. Auch konnte man sog. Wasserzellen besichtigen, eine Foltermethode welche unbeugsame Häftlinge über sich ergehen lassen mussten. Die Führer berichteten, dass vor allem von Seiten der Linkspartei immer wieder Forderungen laut werden, das ehemalige Stasigefängnis als Gedenkstätte zu schließen, was aber aufgrund der Hohen Besucherzahlen glücklicherweise immer wieder abgelehnt wird. Auch dieses Stück jüngster deutscher Geschichte sollte nicht in Vergessenheit geraten und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Nach dem Mittagessen im Restaurant „Alter Stadtwächter“ in Potsdam, konnte man seinen Nachmittag frei gestalten. Die JU’ler besichtigten u. a. die Parkanlage des Schlosses Sanssouci. Nach einem Besuch der Innenstadt machten sich die Reisefreunde schließlich gegen 16:00 Uhr auf den Rückweg nach Schirmitz, wo man wegen des hohen Verkehrsaufkommens erst gegen 22:00 Uhr eintraf.

Abschließend gilt der Dank der Jungen Union vor allem den Reiseleitern Markus Dobmeier und Wolfgang Gorny, die zahlreiches organisatorisches erledigten und so einen reibungslosen Verlauf der Reise ermöglichten. Außerdem gilt der Dank auch Albert Rupprecht für die Einladung und die großzügigen Kostenübernahmen. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal, vielleicht in Berlin.

Ernst Lenk


Aktion, Geselliges, JU Schirmitz, Politik

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